Christian Paraschiv – NOMOS/Les Mariés

Christian Paraschiv, einer der berühmtesten rumänischen Künstler im Ausland,  verließ Rumänien 1986 und zog nach Paris, wo er von der Oudin Art Contemporain Gallery vertreten wird. Einzelausstellungen (Auswahl): Schwarz ist die Farbe der Sprache, 1986-2011, Oudin Art Contemporain Gallery, Paris; Bio Art Haut & Körper 1990-2011, Oudin Art Contemporain Gallery, Paris; Body for Space, aktuelle Arbeiten 2007-2008, Oudin Art Contemporain Gallery, Paris; Retrospektive 1977-2007, MNAC, Bucureşti; Nomos / The Body, ICR Paris, Galerie Oudin Art Contemporain, Paris. Paraschiv drückt seine Vision seit den 90er Jahren in einem Fluss aus, durch lange und komplexe Werkserien unten den  Titeln ‚Skin & Body’ und NOMOS . Seine Arbeiten umfassen Malerei, Skulptur, Zeichnung, Fotos, Installationen, Fotomontage, Videoelemente und Kunstbücher.

NOMOS/ Les Mariés, Christian Paraschivs Doppelausstellung in Berlin und Nürnberg wird unter der neu interpretierten sozialen Norm in eine konzeptionelle Reihe integriert. Diese wurde im gleichnamigen Album  vom ICR herausgegeben und  in Rumänien im März 2018 illustriert veröffentlicht. Ausgehend von der Bedeutung des griechischen Begriffs NOMOS, was sowohl "Ordnung" als auch "Gesetz" bedeutet, erinnert Christian Paraschiv an die Löschung der Erinnerung als einen Akt kulturellen Versagens. Er besteht auf der Idee des kollektiven Gedächtnisses als Kulturbeweis.  Vergessen, sowohl aus dem Vergehen der Zeit geboren als auch das Äquivalent des Löschens von Erinnerungen, ist das zentrale Thema der Ausstellung, durch verarbeitete Fotos, Mixed-Media-Objekte, traditionelle Pseudo-Objekte. Der Künstler illustriert, die tatsächliche Ungeduld des modernen Menschen vor der Informationsflut , zudem  das Gefühl der Dringlichkeit, das ständig in unserem Leben gegenwärtig ist, und  die Oberflächlichkeit, mit der wir über das hinweggehen, was wirklich wichtig ist.

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